Das Tor zur Spagyrik – auf dem Weg zur spagyrischen Tinktur

Spagyrik kann man lesen, studieren und darüber sprechen. Wirklich kennenlernen lässt sie sich aber vor allem durch die eigene Erfahrung. Was können wir erfahren, wenn wir eine Pflanze durch die verschiedenen Prozesse der spagyrischen Kunst führen, vom ersten Kennenlernen über die Tinktur und das Feuer bis zur Gewinnung der Salze und ihrer erneuten Vereinigung? Christoph…

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Spagyrik kann man lesen, studieren und darüber sprechen. Wirklich kennenlernen lässt sie sich aber vor allem durch die eigene Erfahrung. Was können wir erfahren, wenn wir eine Pflanze durch die verschiedenen Prozesse der spagyrischen Kunst führen, vom ersten Kennenlernen über die Tinktur und das Feuer bis zur Gewinnung der Salze und ihrer erneuten Vereinigung?

Christoph Pollak begleit seit vielen Jahren Menschen auf ihrem Weg zur ersten eigenen spagyrischen Tinktur. Dabei erlebt er, dass dieser Weg weit mehr ist als das Erlernen einer Herstellungsmethode: Es ist ein Erfahrungsweg. Ein Weg, auf dem wir lernen, genauer hinzuschauen, wahrzunehmen, zu unterscheiden, geduldig zu werden und schließlich selbst zu erfahren. Christoph möchte ich dir einen ersten Einblick geben.

Fünf Schritte – in einem lebendigen Prozess

Den Weg zu einer ersten spagyrischen Tinktur hat Christoph Pollak in fünf Schritte gegliedert:

  1. Deine Pflanze ruft
  2. Die Tinktur ansetzen
  3. Das Feuer hüten
  4. Die Salze gewinnen
  5. Die Vermählung feiern

Diese fünf Schritte sind einerseits ganz praktisch. Andererseits eröffnet jeder von ihnen einen eigenen Erfahrungsraum. Denn die Spagyrik verbindet das Verständnis der Natur mit dem eigenen Tun. Deshalb gibt es in seinem Kurs immer beides: Verständnis vor dem Tun und konkrete Praxis.

Es geht nicht darum, etwas einfach zu glauben, weil es seit Jahrhunderten so überliefert wird. Christoph Pollak interessiert vielmehr eine Haltung des wachen Prüfens und Fragens: „Ist es wirklich so?“

Wenn die Pflanze in die Tinktur geht

Nach der Begegnung mit der Pflanze beginnt der eigentliche Herstellungsprozess.

Die Pflanze wird in ein flüssiges Medium gegeben und darf sich darin über längere Zeit verändern. Dabei geschieht etwas, das sich auch als ein Bild für den spagyrischen Weg verstehen lässt: Das Alte muss vergehen, damit Neues entstehen kann.

Die Pflanze gibt ihre bisherige Form auf. Farbe, Geruch und Geschmack verändern sich. Wir geben dem Prozess Raum und Zeit. Mindestens 40 Tage darf die Pflanze in der Flüssigkeit reifen, nicht als mechanisch einzuhaltende Zahl, sondern als ein Zeitraum, in dem sich etwas verwandeln darf.

Und genau hier können wir etwas lernen, das uns im Alltag nicht immer leichtfällt:
Nicht alles muss von uns gemacht werden. Manches Wesentliche geschieht, wenn wir aufmerksam bleiben und zugleich aufhören, uns ständig einzumischen.

Das Feuer hüten

Der Pflanzenrest, der aus der Tinktur gewonnen wurde, wird dem Feuer übergeben. Was zunächst schwarz wird und verbrennt, wird im weiteren Prozess immer heller, bis schließlich eine möglichst helle Asche entsteht.
Hier erleben viele Menschen, dass die spagyrische Arbeit eine weitere Dimension bekommt: Wir entzünden das Feuer und wir hüten, was wir in Gang gesetzt haben.

Das braucht Aufmerksamkeit, Geduld und ein Gespür für den richtigen Zeitpunkt. Zu wenig Feuer ist ebenso wenig hilfreich wie unbedachte Hast. Für Christoph ist das Feuer deshalb auch ein schönes Bild für unsere eigene Tätigkeit: brennen, ohne auszubrennen.

Oder, wie er es gerne sagt:


Die Kraft im Kleinen

Aus der hellen Asche werden anschließend die löslichen Mineralsalze gewonnen. Dazu wird die Asche ausgelaugt, gefiltert und schließlich das Wasser verdampft. Was dabei sichtbar wird, ist erstaunlich wenig. Ein feiner Salzrand, manchmal kaum mehr als ein Stäubchen.

Und doch ist gerade darin etwas Wesentliches zu entdecken: Die Größe oder Menge eines Stoffes sagt nicht unbedingt etwas über seine Bedeutung für das Ganze aus. Beim Auslaugen können wir außerdem etwas erfahren, das über den sichtbaren Vorgang hinausweist. Das Salz ist zunächst im Wasser vorhanden, ohne dass wir es sehen können. Ich muss deshalb nicht einfach glauben, dass es da ist.
Ich kann den Prozess weiterführen und schließlich selbst nachsehen. Ich kann selbst erfahren.

Diese Haltung ist für Christoph Pollak ein wesentlicher Teil der spagyrischen Kunst.

Die Vermählung

Am Ende kommen die getrennten Bestandteile wieder zusammen: Das gewonnene Salz wird mit der Tinktur vereinigt. Was zuvor voneinander geschieden und jeweils einem eigenen Reinigungsprozess unterzogen wurde, findet nun auf neue Weise zusammen, das ist die Vermählung. Und mit der Hochzeit beginnen die Flitterwochen.

Denn auch jetzt ist der Prozess nicht einfach „fertig“. Die Tinktur darf weiter reifen, sich verbinden und entwickeln. Am Ende hältst du ein fertiges Präparat in deinen Händen. Aber, was vielleicht wichtiger ist: Du hast einen Weg zurückgelegt.

Du hast eine Pflanze aufmerksam kennengelernt. Du hast sie angesetzt, begleitet, getrennt, dem Feuer übergeben, ihre Salze gewonnen und schließlich wieder mit ihr verbunden. Und vor allem hast du etwas erworben, das dir niemand mehr nehmen kann: deine eigene Erfahrung.

Das Tor zur Spagyrik

Genau darum geht es im Praxiskurs „Tor zur Spagyrik“ von Christoph Pollak.

Er möchte dir nicht nur erklären, was Spagyrik ist. Christoph möchte dir ermöglichen, diesen Weg selbst zu gehen und deine erste eigene spagyrische Tinktur herzustellen.

Der Kurs ist in die fünf genannten Schritte gegliedert. Zu jedem Schritt gehören Verständnis und Praxis. Zwischen den gemeinsamen Treffen arbeitest du selbstständig weiter und lässt dem jeweiligen Prozess die Zeit, die er braucht.

Fünf Samstage als roter Faden

Die Treffen finden an fünf Samstagen live statt. Diese Treffen bilden den roten Faden durch den gesamten Prozess: Die Teilnehmenden bereiten zusammen mit Christoph Pollak den nächsten Schritt vor, schauen auf das, was inzwischen geschehen ist, und können Fragen und Erfahrungen miteinander besprechen.

Christoph weiß, dass fünf Samstage nicht für jeden vollständig freizuhalten sind. Es ist nicht notwendig, an allen fünf Terminen live teilzunehmen.

Die Live-Treffen werden aufgezeichnet und können nachgeholt werden, wenn du an einem Termin verhindert bist. Du kannst deinen eigenen Prozess also auch dann mitgehen, wenn dein Alltag nicht erlaubt, an jedem Samstag live dabei zu sein. Die gemeinsamen Treffen sind eine wertvolle Begleitung – aber entscheidend ist, dass du dich tatsächlich auf deinen eigenen Weg durch die fünf Schritte einlässt.

Für wen ist dieser Kurs?

Der Kurs richtet sich an Menschen, die die Spagyrik nicht nur theoretisch kennenlernen möchten, sondern Lust auf eigene praktische Erfahrung haben.

Du brauchst dafür kein fertiges Spagyrie-Wissen mitzubringen. Was du brauchst, ist vor allem Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, dich auf eine Pflanze und einen Prozess einzulassen.

Das Tor steht offen.

Wer ist Christoph Pollak und was macht er?

Erfahre in seinem Video mehr darüber, wer er ist und was er eigentlich genau macht:

Tor zur Spagyrik – Deine erste spagyrische Tinktur selbst herstellen

Ein begleiteter Praxiskurs in fünf Schritten von der Begegnung mit deiner Pflanze bis zur fertigen spagyrischen Tinktur. 5 Live-Treffen an Samstagen + Eigenarbeit zwischen den Terminen. Keine Teilnahme an allen Live-Terminen erforderlich, die Treffen werden aufgezeichnet.

Wenn du diesen Weg selbst gehen möchtest, findest du hier alle Informationen zur Teilnahme und zur Anmeldung: https://sekretariat.paracelsusakademie.org/produkt/tor-zur-spagyrik-deine-erste-spagyrische-tinktur-selbst-herstellen/

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