Die Signatur des Huflattich – Heilwirkung und Giftigkeit

Der Huflattich, der sich jetzt zwischen die Märzenbecher wagt, ist eine sehr alte Heilpflanze, die in den letzten Jahren einen Imageschaden erlitten hat. Wenn man die Signatur der Pflanze kennt, kann auch das Risiko ihrer Verwendung besser eingeschätzt werden!

Huflattich – eine alte Heilpflanze

Der Huflattich Tussilago farfara taucht bereits in alten Schriften auf und wurde von bekannten Größen empfohlen. Heute spielt er eher eine Nebenrolle im Mainstream, und vielen ist er kaum noch bekannt als Heilpflanze, weil er mit Vorbehalt betrachtet wird.

Es handelt sich beim Huflattich jedoch um eine alte Heilpflanze, die schon von Dioskurides genannt wird. Später wird er von Hildegard von Bingen empfohlen und auch von Paracelsus.
Dort gilt der Tee als schleimlösend gegen hartnäckigen Husten und die Pflanze hilft auch bei starken Entzündungen, besonders der Atemwege.

Glaubt man statt der Erfahrungswissenschaft den heutigen Medien wie beispielweise Wikipedia, dann ist die Pflanze giftig und gefährlich.

Wie kommt es dazu?
Manchmal sind die Gaschromatographen doch nicht so gut, nämlich dann, wenn sie Alkaloide finden.
Diese Stoffgruppe hat es an sich, dass die Pharmazeuten in Panik verfallen.

Im Falle der Pyrrolizidinalkaloide ist das geradezu grotesk. Diese Stoffe befinden sich nämlich auch in anderen beliebten Heilpflanzen, wie im Beinwell, im Borretsch, in der Pestwurz und eben auch im Huflattich.

Das Theater darum ist vollkommen unverständlich, zumal sie keineswegs alle giftig bzw. lebertoxisch sind. Im Laufe der Jahrhunderte haben Tausende Menschen mit Huflattich Erleichterung ihrer Beschwerden gefunden.

Die Signatur des Huflattichs erkennen

Die Signaturenlehre nach Paracelsus befasst sich mit der Einteilung von allem im Universum in sieben Signaturen. Sie ist auch die Lehre von der Beobachtung der Natur. Altes, geheimes Wissen, das auch in der heutigen Zeit erlernt, erkannt werden kann.

Welcher Signatur wird der Huflattich zugeordnet?

Pflanzensignaturen kann man an äußeren Merkmalen erkennen, und daraus auf ihre Heilwirkung schließen. Vielleicht hast Du bereits vorher im Text überlegt, welche Signatur der Huflattich hat? Wir haben zuletzt auf unseren Social Media @signaturleben ein Signaturenquiz zur Pflanze gehabt. Dort wurde in einigen Fällen auf Jupiter geschlossen, wegen der gelben Farbe. Jupiterpflanzen haben zwei typische Farben: Gelb und Violett. Doch die typische Blütenform ist eine Kerze oder ein Körbchen. Merkur wurde auch in einigen Fällen getippt, weil der Huflattich bei Atemwegsbeschwerden eingesetzt wird. Auch das ist gut nachvollziebar. Der Sinn des Signaturenquiz ist, dass die Natur intensiver beobachtet wird, und jeder seine Beobachtungen, Gedanken und Assoziationen zur Pflanze mitteilen kann, um dann spielerisch zu lernen, woran man die Signatur nun erkennen kann. Eine Kommentatorin schrieb sinngemäß, dass der Huflattich ihr ein Gefühl von Wärme und Licht gibt, und positiv auf ihr Gemüt wirkt. Sie tippte auch die Signatur richtig: Es ist Sonne! Dieses Beispiel zeigt die schöne Herangehensweise, sich gefühlvoll auf die Pflanzen einzulassen, und sich mit ihnen zu verbinden. Pflanzen auf sich wirken lassen. Ihr Wesen erspüren.

Die Sonnensignatur verändert alles

Es gibt aber auch Merkmale, an denen die Sonnensignatur festgestellt werden kann. Viele haben die Pflanze als Sonnenpflanze erkannt, die Blüten als „kleine Sonnen“ bezeichnet. Der optische Eindruck trügt nicht! Der Huflattich zeigt uns mit seinen gelben Zungenblüten auf den ersten Blick, dass wir es hier mit einer Sonnenpflanze zu tun haben.  Ab hier kommt das Wissen um die Signatur ins Spiel, und verändert die Perspektive:

Dass Sonnenpflanzen ungiftig sind weiß man, und auch, dass die Dosis das Gift macht.
Wer die Alkaloide konzentriert und in Tabletten presst, und dann arme Laborratten damit zwangsfüttert, muss sich nicht wundern, dass diese sterben.
So geht man aber mit der Schöpfung nicht um!
Diese Teile der Pflanze können genutzt werden:
Knospen, Blüten und Stengel sind essbar. Blätter können zu einem Tee gebraut werden und trotzdem fällt davon keiner tot um.
Der in den Medien so willkommen aufbauschbare Fall einer Frau, die in der Schwangerschaft Huflattichtee getrunken hat und dann eine Totgeburt bekam, berücksichtigt absichtlich nicht, dass die Frau drogensüchtig war, und das Kind wohl eher das Heroin nicht vertragen hat.
Den Schaden hat wie immer die Allgemeinheit. Nun hat der Huflattich zu Unrecht einen schlechten Ruf weg. Wenn man Hildegard und Paracelsus vertraut, dann lässt man sich nicht bange machen.
Wenn Du tiefer einsteigen möchtest in die Signaturenlehre, seien Dir diese beiden Bücher ans Herz gelegt:
Die Heilgeheimnisse des Paracelsus: LINK zum Shop
Die Alchemie der Ernährung: LINK zum Shop

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