Die Adventszeit nimmt ihr Ende, Heiligabend ist schon da! Wir wünschen Euch an erster Stelle einen ruhigen, besinnlichen Heiligabend, so wie Ihr ihn gerne verbringt, mit anschließend genussvollen Weihnachtsfeiertagen!
Jede Familie, die Weihnachten feiert, kennt ihre eigenen Rituale dazu. Manche beziehen sich auf Tätigkeiten zur Vorbereitung des Festes, und betreffen einzelne Familienmitglieder, die diese Rolle übernehmen, andere betreffen das Gemeinsame.
Gemeinschaft, Familie, unter Freunden oder auch alleine mit-sich-sein, der Zauber der Weihnacht enthüllt sich meist in den stillen Augenblicken mit ihrer Vergegenwärtigung, und verstärkt das Bewusstsein für Dankbarkeit in den glanzvollen Momenten der Freude.
Stille Nacht.
Wer die besinnliche Stimmung durch Räuchern unterstützen will, kann sich eine klassische Weihnachtsmischung aus Räucherelementen von Sonne, Mond und Saturn zusammenstellen.
Weihnachtsräuchern
Zur Sonne gehört z.B. das wohlriechende Azahar, oder auch Zitrusschalen, die einen aromatischen und weihnachtlichen Duft verströmen. Sonne bring Licht, Heiterkeit und Optimismus in die festliche Atmosphäre.
Ein passendes Mondelement ist z.B. Engelwurz. Der Name dieser Pflanze beruht auf der Überzeugung, dass man bei solchen Räucherungen die Weihnachtsengel sehen kann.
Bei den Saturnelementen muss man häufig besonders achtsam sein, denn typisch für den Saturn enthalten sie oft Gift.
In unserem Heptomania-Shop findest Du auch Saturnräucherkräuter, wie z.B. den betörend duftenden Nachtjasmin. www.heptomania.de
Wer für eine harmonische Stimmung während der Festlichkeiten sorgen möchte, dem seinen die Venuskräuter ans Herz gelegt! Besonders der Türkische Lavendel und die Wildmalve beruhigen die Nerven! Wer mit Venus räuchert kann dem typischen Weihnachtsstress ordentlich vorbeugen.
Die Signatur der Graugans
Für die meisten Menschen gehört zu Weihnachten ein traditionelles Festessen, vielleicht ein Familienrezept, dazu.
Für viele ist es die Weihnachtsgans mit typischen Beilagen wie Rotkohl und Knödeln. Doch welche Signatur hat die Graugans, und was symbolisiert sie?
Gänse gehören als Vögel erst einmal zum Merkur. Aber dies ist nur die
übergeordnete Signatur.
Gänse sind mit ihrem grauen Gefieder, ihrem Lebensraum im Norden und
vielen Eigenschaften eindeutig Mond.
Sie symbolisieren Familiensinn, Fruchtbarkeit aber auch Wärme (durch die
federn aus denen man Daunenkissen macht) und ihr Fleisch, das man zu
Weihnachten verzehrt, also nur einmal im Jahr.
Abgesehen davon werden der Graugarns auch seherische Fähigkeiten
zugeschrieben. Schon bei den Römern waren sie sehr beliebt, weil sie sich als
Wachtiere gut eigneten. Bei geringster Gefahr fangen sie nämlich an zu
schnattern und fürchterlichen Lärm zu machen.
Auch gelten diese Tiere als Mittler zwischen den Welten, da sie laufen, fliegen
und schwimmen können.
Die Bedeutung der Gans in Spanien
In Spanien aber hatten die Gänse eine ganz besondere Rolle.
Die spanischen Templer, deren Hauptaufgabe es war die Pilger auf dem
Jakobsweg zu beschützen, lebten in zahlreichen Burgen auf den verschiedenen
Pilgerwegen. Sie waren immer mit dem Zeichen der Gans gekennzeichnet.

Gebäude, die dieses Zeichen trugen waren auch die Orte, wo die Templer den
Reisenden Geld wechselten oder Summen für den Aufenthalt in den Herbergen
zur Verfügung stellten. Hier wurde Information über die Route, Mitreisende und
Ereignisse auf dem Weg ausgetauscht sowie auf Wunsch eine spezielle
Eskorte zusammengestellt. Die Brüder reisten von Templerburg zu Templerburg
und erhielten Gelder mit bestimmten Codes, wie heute bei unseren
Bankautomaten.
Der Weg der Gans
Der Weg der Gans bedeutet aber auch etwas weniger Sichtbares. Der
Pilgerweg war ja nicht nur ein spannendes Erlebnis wie es Hape Kerkeling in
„Ich bin dann mal weg“ beschreibt.
Der Camino de Santiago ist eine spirituelle Reise der Initiation.
Außerhalb Spaniens ist es kaum bekannt, aber die Spanier spielen noch heute
statt „Mensch ärgere dich nicht“ das sehr viel tiefsinnigere „Juego de la oca.“ Das Spiel ist wie eine Spirale aufgebaut, und hat zwei Ebenen.

Erklärung eines spirituellen Spiels
Vordergründig geht man auf dem Camino de Santiago, wobei einem einige Gefahren begegnen können, man vor oder zurückgeworfen werden kann, um dann endlich auf Feld 63 zu landen.
Viele Felder repräsentieren hierbei tatsächlich reale Orte. Das Ziel Nr. 63 ist
Santiago de Compostella. Davor gibt es noch einige andere Felder, die Orte
beschreiben mit mehr oder weniger bekannten Templerburgen: So ist Nr. 42 die
große Burg in Ponferrada mit seinem Irrgarten, wo man als Hinweis immer
wieder solche Platten findet. Nr. 30 ist der kleine Ort Terradillos, die beiden
Brücken Nr. 6 und Nr. 12 sind Puente Castro und
Puente Orbigo.
Nr. 52 , das Gefängnis ist San Marcos de Leon. Auch gibt es Orte, die direkt den Namen der Gans in sich tragen: z.B Villafranca Monte de Oca oder El Ganso, Nr. 57 , der Turm mit See oder Brunnen gehört zu A Coruña. Wichtiger ist aber die spirituelle Bedeutung des Spiels als Gleichnis für den Suchenden.

Es gibt genau 14 Gänse. Kommt man auf eine Gans, darf man zur nächsten
springen. Jede Gans steht für eine Lehre, die man begriffen hat. Gemeint sind
die 7 freien Künste oder (ganz verschleiert) die Lehre der sieben Signaturen. Es
sind 14 Gänse, weil man im Leben die 7 Stufen vor und wieder zurück geht
oder auch die Himmelsleiter hoch und wieder hinab steigt. Dazwischen liegt das
Paradies. Auf Erden ist das Ziel natürlich Santiago de Compostella.
Auf diesem Weg begegnen einem Hilfen und Fallen: Brücken, Herbergen, ein
Labyrinth, Brunnen, eine Quelle, Würfel und der Friedhof.
Brücken bedeuten, dass man Hilfe erhält und weiter kommt.
Herbergen bedeuten Ausruhen, Reflexion und erleben von Gastfreundschaft
Das Labyrinth bedeutet, dass man vom Weg abgekommen ist und sich in
Nichtigkeiten verloren hat. Im Spiel muss man dann zurück auf Feld 30.
Die Brunnen bedeuten, dass man eine Sünde begangen hat aber Vergebung
erlangt hat. (Der Vorteil der katholischen Variante des Christentums ist immer
die Möglichkeit der Beichte, für die auf dem ganzen Weg zahlreiche Prieser zur
Verfügung stehen)
Das Gefängnis bedeutet, dass man ausgeraubt wurde aber die Gerechtigkeit
zugeschlagen hat, daher gibt es hier auch einen wirklichen Ort mit Gericht.
Der Totenschädel erinnert daran, dass man auf dem Camino auch versterben
kann, was de facto jedes Jahr passiert. (Wir haben für die Rettungswacht Jahre
lang Patienten mit Herzinfarkt oder Ictus eingesammelt).
Die Würfel bedeuten, dass man auf seinem spirituellen Weg auch Glück
braucht, z.B einem guten Lehrer zu begegnen oder Freunde und Familie, die
den Weg mitgehen.
Der See mit Turm Nr. 57 ist ein Ort der spirituellen Reinigung bevor man sich
der letzten Stufe nähert. Die schlafende letzte Gans bedeutet dann auch, dass man wieder von vorne beginnen sollte, also eine neue Runde (neues Leben)
vornimmt.
Die weisen Gänse stehen hier nun auch für das verborgenen (hermetische )
Wissen der Templer. Und wenn der Orden auch vernichtet wurde, so werden
doch von diesem Geist jedes Jahr Millionen von Menschen angezogen und
begleitet und zumindest jedes spanische Kind lernt noch (durch Osmose) den
Wert einer Gans zu schätzen.
Inzwischen gibt es auch eine deutsche Version von Ravensburger, auch wenn
dort die meisten Erklärungen fehlen. Vielleicht wäre dies ja mal ein schönes
Geschenk für die Kleinsten, wo man spielen kann ohne sich zu ärgern.
Lustiges Detail: den Templern waren Würfelspiele, überhaupt Spiele jeder Art
verboten, sogar Schach. Sie hätten ihr eigenes Spiel nur verschenken dürfen.
Mit dieser Spielübersicht schließen wir heute und melden uns dann Sylvester mit dem letzten Blogartikel 2025.
Unsere Social Media Kanäle bleiben aktiv über die Feiertage, Weihnachten dürft ihr Euch auf einen Engelpost freuen!
