Gräser in der Homöopathie – Signatur und Wirkung

Kurz vor dem Frühlingsbeginn lohnt es sich einmal auf etwas zu blicken, das nicht so bunt leuchtet, wie die Frühjahrsblüher oder Obstblüten! Gras umgibt uns überall in der Natur, weniger auffällig, fast selbstverständlich. Doch auch die verschiedenen Gräser haben ihren Platz in der Homöopathie, und logischerweise werden auch sie innerhalb der Signaturenlehre nach Paracelsus eingeordnet!

Das Gras wachsen hören

Sicherlich hast Du schonmal den Spruch gehört: „Er/Sie hört das Gras wachsen!“ Und wahrscheinlich kennst Du zahlreiche Redewendungen, in denen „Gras“ verwendet wird. Daran erkennt man, wie sehr Gras ein Teil unserer Welt ist, wie sehr es dazugehört. Interessant ist, dass all die Sprüche verschiedene Eigenschaften von Gras beschreiben. Im Fall von „das Gras wachsen hören“ bekommt man direkt ein bestimmtes Lebensgefühl, das auf den Menschen übertragen wird, der gemeint ist. Es bedeutet, dass dieser Mensch besonders hellhörig oder hellfühlig ist. „Ins Gras beißen“ hat einen brutalen Hintergrund und wird auch heute noch für „Sterben“ benutzt, „wo kein Gras mehr wächst“ ist bereits alles tot und zerstört. Gras bedeutet also immer Leben, Grünkraft und Regeneration.

Alle Gräser sind Monokotyledonen, also einkeimblättrig und gehören mit zu den
ersten Blütenpflanzen überhaupt.
Die Themen sind: Nähren, wachsen und gedeihen, flexibel und
anpassungsfähig sein, aber auch ängstlich, zittrig, schwankend im Wind.

Spirituell gesehen sind es sensible Lichtspeere.

Die Signatur von Gras

Welcher Natur ist das Gras? Bis hierher haben wir bewusst die Gelegenheit zum Mitraten gelassen! In unserem Signaturenquiz auf Social Media waren alle Signaturen bis auf Sonne und Mars in den Antworten. Und es ist auch richtig, dass diese beiden Signaturen nicht in Betracht kommen. Die meisten haben Mond und Merkur getippt, und haben damit auch die richtige Signatur erkannt!

Alle Gräser gehören zum Mond. Sie sind stark mit dem Wasser verbunden,
bilden Rasen oder Horste, fühlen sich aber als Einzelgräser nicht wohl.

Am Beispiel der Sprüche erkennt man, dass das Gras mit typischen Mondaspekten in Verbindung gebracht wird, wie z.B. der Akustik. „Darüber sollte man Gras wachsen lassen“ bedeutet, dass man etwas endlich
vergessen sollte, was gerade Mondgeborenen besonders schwer fällt.

Das Gras in der Homöopathie

In der Homöopathie kann man Gräser sehr gut für spezifische Probleme der
Mondgeborenen einsetzen.

Fast für jedes Thema gibt es ein entsprechendes Süßgras, das Biotyp 2 hilft:

Der Schilf Arundo wird bei Problemen mit viel Schleim, Instabilität und Ruhelosigkeit eingesetzt. Bei Schleim, Halsschmerzen, und zur Blutreinigung nimmt man Quecke Agropyron.

Der Reis Oryza sativa hilft, wenn der Patient arbeitsam, mühsam, zwanghaft, detailverliebt und uneffizient ist. Wenn er jedoch übermütig, gestresst, wild, anämisch, energetisch aber auch zittrig ist, nimmt man Hafer Avena sativa. Hafer hilft auch gegen brennende Schmerzen.

Patienten mit Heuschnupfen oder Asthma können mit Lieschgras Phleum pratense behandelt werden. Lolium hilft bei Spasmen und Schwindel, Zuckerrohr Saccharum off DM II, bei Anorexie, Bulimie und Auszehrung. Mais Zea mays hilft bei Wut, Baden trägt hier zur Besserung bei (Wasserelement  gehört zum Mond). Bambus verwendet man bei Grausamkeit und der dunklen Seite.

Weitere Süßgräser und ihr Einsatzgebiet:

Hundszahngras Cynodon: Sensibilitätsstörung, Schockartige Schmerzen, Fallen

Federgras Stipe pennata: anmutig, autoaggressiv, hypersensibel

Weizen Triticum: hibbelig, harmoniesüchtig, Nasennebenhöhlen

Zu den Sauergräsern gehört der Papyrus. Er kommt bei Müdigkeit und Ohnmachtsgefühl zum Einsatz. Wenn der Patient schlapp, leer und lustlos ist.

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Aufgrund der Wetterbedingungen in Spanien ist der Drehtermin für das Video zum Merkurjahr nach hinten verschoben worden. Wenn es auf Nondum Scientia online ist, werden wir es hier im Blog und auf Social Media mitteilen! Wer will kann jederzeit selber vorbeischauen und den Kanal abonnieren, um nichts mehr zu verpassen:

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In der Zwischenzeit wird es im Blog und auf den Social Media um das Merkurjahr gehen!

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