Schon Hildegard von Bingen verstand es, mit Klängen die innere Ordnung des Menschen wiederherzustellen und mit Harmonisierung zur Heilung beizutragen. Denn Krankheit galt für sie als Zeichen von Disharmonie. Von Bingen erkannte eine Harmonie zwischen Wort und Klang. Für sie galt: Wer singt oder hört, stimmt sich innerlich neu aus.

Die grüne Lebenskraft
Eines der zentralen Konzepte war dabei „Viriditas“ (die heilende oder grüne Lebenskraft): Hildergard von Bingen sah in der Musik eine Blebung des Lebensfunkens, der Schöpferkraft. Musik sollte diese Lebenskraft im Menschen neu beleben und in Fluss bringen und dabei ähnlich wie Heilpflanzen den Körper stärken.

Musik in der Signaturenlehre
Dr. Michaela Dane hat das Wissen um Hildegard von Bingen neu aufgegriffen und beschreibt im Interview Nadine Gelhaus ausführlich, inwiefern Tonarten unterschiedlich auf Menschen und Tiere wirken. Spannend in diesem Kontext: Wie lassen sich Klänge in der Signaturenlehre einordnen? Welche Tonart gehört zu welcher Signatur? Und welche Tonhöhe erreicht welches Organ?
Genau wie auch die Anzahl der 7 Himmelskörper, gibt es auch in der Musik sieben Modi (Kirchentonarten): Ionisch, Dorisch, Phrygisch, Lydisch, Mixolydisch, Äolisch und Lokrisch

Dabei gilt: Zu jeder Kirchentonart gehört eine Signatur, so wie auch jedem Organ im Körper eine eigene Signatur zugeordnet ist. Beispiel Signatur Sonne: Hierzu gehören Augen, Herz und Nerven, die man mit ionischen Tönen erreichen und behandeln kann. Dr. Michaela Dane gibt im Interview weitere interessante Einblicke in die Wirksamkeit der Modi auf betreffende Organe und Funktionen. Desweiteren werden hier direkte Hör- Beispiele aus entsprechenden Kirchenchorstücke vorgeführt. Wer mehr erfahren und „hineinhören“ möchte, dem sei das vollständige Interview auf YouTube ans Herz gelegt: LINK zum Interview
