Was fehlt der heutigen modernen Medizin? Verschiedene Gruppen von Menschen werden dazu unterschiedliche Ansätze haben, die einen verehren sie, die anderen fühlen sich nicht gesehen. Die Schulmedizin wächst zwar durch Forschung, doch es gibt da etwas, das nicht mitwächst, vielleicht gar keinen Platz mehr hat. Es ist etwas Wichtiges, essenziell für das Heilsein, das Hildegard von Bingen und Paracelsus noch wussten. Was der modernen Medizin fehlt, hat die Klostermedizin mit ihrer abendländischen Tradition zu bieten.
Was macht die Klostermedizin so wichtig?
Jeder kennt die schönen Klosteranlagen mit ihren alten Mauern, schmuckvollen Fenstern und duftenden Kräutergärten. Kleine Schilder weisen die Pflanzennamen aus und stille Wege führen trittsicher durch die Beete. Es ist ein geheimnisvoller Ort, andächtig gerahmt und von Schweigen umgeben. Fast jeder kennt dieses Gefühl, wenn ein innerer Ruf dazu verführt einmal zur schweren Tür zu gehen und vorsichtig einzutreten. Was ist das für ein Ort?
Die Klostermedizin ist eines der großen Geheimnisse dieser Anlagen. Sie ist ein direktes Erbe der griechisch römischen Medizin und bildet zudem die Grundlage der heutigen TEM. Im Aufbau der Klöster, in den erhaltenen Details und im Kräutergarten: Überall stecken Hinweise auf eine in die Vergessenheit gedängte Lebensweise, Wissen, das den Menschen heilig war.
Die Klostermedizin setzt ein tiefes Verständnis der Natur voraus, ist praktisch und theoretisch gleichzeitg. Es ist aber eine ganzheitliche Medizin, die ohne spirituelle Inhalte nicht vollständig zu verstehen ist. Und hierin liegt der Unterschied zur modernen Lebensweise mit ihrer Medizin. Kann etwas heilsam sein, in dem nie ein Platz vorgesehen war für Naturrhythmen?
In einer Welt, die immer mehr von Technologie getragen wird, in der „schneller sein“ und vollständige Lösungen wichtiger sind als gelebte Zeit, braucht es die Säule der Bedeutung. Das macht die Klostermedizin so wichtig. Sie gibt Einblicke in eine Vergangenheit, die zu uns gehört. Unser kulturelles Erbe und das Verständnis mit der Natur zu leben und zu heilen.
Mit Kräutern zu heilen ist mit Blick auf den Klostergarten schon fast selbstverständlich, aber dass auch Edelsteine in der Medizin der Klöster verwendet wurden ist nicht ganz so präsent. Wie Edlesteine in Medizin und Handwerk eingesetzt wurden erfährst Du genau im Seminar „Klostermedizin“ mit Dr. Michaela Dane.

Die Signaturenlehre von Paracelsus
Die Signaturenlehre von Paracelsus ist ein gutes Beispiel dafür, wie sehr sich unsere Welt verändert hat. Sie ist in unserer Zeit „geheimes Wissen“, denn den wenigsten ist sie geläufig.
Abgesehen von ihrem medizinischen Nutzen ist das Bewusstsein für die sieben Biotypen lebensverändernd. Wenn Gesellschaften den Menschen einreden, dass „alle gleich“ sind, und dass es gut und erstrebenswert ist, ist das Wissen über den eigenen Biotyp, also den Geburtsherrscher, ein hilfreicher Weckruf um aus der Uniform treten zu können. Es gibt sieben verschiedene Arten von Menschen mit unterschiedlichen Ausprägungen, mit ihrer inidividuellen Ernährungsweise und Vorlieben, mit eigenen Mitteln aus der Natur, die ihrem Typ entsprechen und ideal wirken. Was Paracelsus bereits wusste, ist heute in vielen Köpfen undenkbar geworden.
Hildegard von Bingen – Rezept

Hildegard von Bingen ist eng mit der Klostermedizin verknüpft. Zum Glück ist auch ihr Name neben Paracelsus immer noch ein Begriff. Wir verdanken ihr viele Rezepte, von denen wir eines für Herzleiden teilen möchten!
Ein einfaches und bewährtes Rezept für einen Herztrunk ist Hildegards Oxymel für Herzleiden:
Schritt 1:
200g Blütenhonig mit 100g Apfelessig verrühren.
Die Sonnensignatur spielt hier selbstverständlich eine wichtige Rolle. Sonne steht immer in Verbindung mit dem Herzen, so wirken viele Sonnenpflanzen positiv auf Herz und Kreislauf!
Honig und Weißdornfrüchte haben beide Sonnensignatur.
Schritt 2:
100g fein gehackte Hagebutten oder Weißdornfrüchte ohne Kerne in ein Gefäß füllen und mit dem Honigessig bedecken.
Mit Hagebutten entscheidest Du Dich dann für die Marssignatur! Was passt für Dich besser?
Schritt 3:
Luftblasen mit Löffel entfernen.
Danach 1-2 Wochen ruhen lassen aber jeden Tag das Gefäß etwas bewegen.
Schritt 4:
Durch ein Sieb gießen und in Glas kühl und dunkel aufbewahren.
Die Haltbarkeit beträgt ca. 1/2 Jahr.
Die ersten Früchte werden reif. Wer dieses Jahr besonders viele Weißdornbeeren hat, kann vielleicht besonders von diesem Herztrunk profitieren!
Viel Spaß beim Ausprobieren!

Im kommenden LIVE Seminar Klostermedizin lernst Du den Aufbau eines Klostergartens und natürlich auch die Lieblingspflanzen von Hildegard von Bingen kennen! Aber allgemein erwartet Dich dort alles rund um das Thema Heilpflanzen, Pflege eines Kräutergartens nach Naturrhythmen, Naturdüngung und die abendländische Medizin. Wusstest Du, dass die schönen gotischen Fenster Heilwirkung haben? Wenn Du eintauchen willst in die Klostermedizin, dann hast Du jetzt noch die Gelegenheit am Seminar am 29.08.2026 teilzunehmen! https://sekretariat.paracelsusakademie.org/produkt/klostermedizin-live/

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