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Minzen – kühlende Merkurpflanzen für den Sommer

Wenn es um kühlende Pflanzen für den Sommer im Merkurjahr geht, stehen die Minzfamilien ganz hoch im Kurs. Durch ihr einzigartiges Aroma finden wir sie vor allem in der Küche wieder, und vergessen dabei oft, dass sie vielseitige Heilpflanzen sind! Eigenschaften der Minzen Am häufigsten ist die einfache Pfefferminze in unseren Gärten vertreten, wo sie…

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Wenn es um kühlende Pflanzen für den Sommer im Merkurjahr geht, stehen die Minzfamilien ganz hoch im Kurs. Durch ihr einzigartiges Aroma finden wir sie vor allem in der Küche wieder, und vergessen dabei oft, dass sie vielseitige Heilpflanzen sind!

Eigenschaften der Minzen

Am häufigsten ist die einfache Pfefferminze in unseren Gärten vertreten, wo sie sich fast wie Unkraut vermehrt.

Wer besonders viel von dieser Pflanze in seinem Garten hat, kann sich glücklich schätzen, denn ihre Eigenschaften sind wohltuend und ein wahrer Segen, ganz besonders natürlich für die Merkurgeborenen! Die ätherischen Öle der Minze wirken magenentspannend, krampflösend und regen die Gallensaftproduktion an. Das Menthol wirkt kühlend und schmerzlindernd. Die Bitter- und Gerbstoffe regen die Verdauung an und fördern den Appetit.

Minze ist für viele geschmacklich eine Vorliebe, und am einfachsten lässt sich aus der frischen oder getrockneten Minze aus dem eigenen Garten ein leckerer Tee zubereiten. Dieser Tee hat mehr zu bieten, als den Genuss.

Pfefferminztee soll insbesondere bei Gallenproblemen helfen. Bei Magengeschwüren ist von ihm abzuraten, da er die Schleimhäute zu stark reizt, und den Magen übersäuert.
Er ist der beliebteste Erkältungstee und wirkt auch auf Hustenreiz entkrampfend. Aber nur die marokkanische Minze ist sanft genug. Bei allgemeinen Verdauungsproblemen nach fetten Speisen, Appetitlosigkeit, Menstruations-
schmerzen und Übelkeit, kann das Trinken von einer Tasse Pfefferminztee schon die Beschwerden lindern. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten, vor allem als Merkurgeborene.

Äußere Anwendung der Minze

Äußerlich wird Minzöl oder Minzetinktur bei Spannungskopfschmerzen oder Schwellungen verwendet, es kühlt, fördert die Durchblutung und erfrischt. Als Badesalz für Fußbäder löst es die Verspannungen von angespannten, in falsches Schuhwerk eingequetschten Füßen.

Das macht die Pflanze zu einer angenehmen Begleiterin im Sommer: Ätherisches Minzöl als Raumduft ist besonders toll bei den sommerlichen Temperaturen, der Raum wirkt direkt frisch und kühl.

Wie für die Merkurkräuter typisch, enthält auch die Minze viel ätherisches Öl.

Das Menthol der Minze ist ein Wachmacher und fördert die Konzentration. Deshalb wird es in der Aromatherapie gerne verwendet um von Kopfschmerzen zu befreien, und ist auch zu empfehlen, wenn es ums Lernen, Lesen oder konzentriertes Arbeiten geht!

Eine Minzetinktur kann man sich auch gut selber herstellen, wenn man im eigenen Garten mit der Pflanze gesegnet ist!

Für diejenigen, die die Minze wegen ihres Geschmacks lieben, haben wir ein einfaches Rezept, das sich an heißen Sommertagen in ein kühles Erfrischungsgetränk umwandeln lässt. Aber auch warm getrunken in kleinen Schlucken wirkt dieser Tee erfrischend.


Minztee a la marrocaine

Um marokkanischen Minztee zu machen, braucht man nicht unbedingt eine professionelle Kanne mit Storchenschnabel. Aber auf jeden Fall braucht man grünen losen Tee.
Die übliche Art der Zubereitung verlangt nach etwa der Hälfte an Menge (ca 50 ml) grünen Tee und der doppelten Menge (etwa 100g) Zucker. Dazu kommt die frische Minze, aus dem Garten, vom Markt oder aus dem Carrefour (wo die geschnittenen Salate liegen).
Minze waschen und in der Hand zerquetschen, dann wird alles in die Kanne gegeben und mit etwa 750 ml kochendem Wasser aufgegossen.
Der Marokkaner sagt, „der Tee muss die Welt sehen“ bevor er getrunken werden kann: also wird die Kanne hoch gehalten, und der Tee aus mindestens 20 cm Höhe in das Glas/Tasse fallen gelassen.
Das Glas halb gefüllt wieder schwungvoll in die Kanne geben, und weiter geht’s mit dem Umschwenken: auf diese Weise werden Zucker und Tee gelöst und verbunden. Nach etwa 15 min ist der Tee fertig. Oft legt man ein oder zwei Blätter Minze in das Glas vor dem Trinken.

Für den 2. Aufguss bleibt alles wie es ist, kein neuer Tee, ggf. etwas mehr frische Minze, und nur Wasser und Zucker zugeben.

Tipps für die Zubereitung:

(a) Der „echte“ Tee hat außer grünem Tee getrocknete Minze: einfach die frische Minze in der Sonne eine Woche hängen lassen. Die frische Minze kommt dann nur als Zierde hinzu.
(b) Auf 10g Minze kommen 1g Eisenkraut (Verbenna, „Hierba Luisa“) dazu.
(c) Bei jeden Aufguss 20% weniger Zucker nehmen und 3 statt 2 Aufgüsse aus dem grünen Tee machen.

Der Tee kann kaltgestellt und später serviert werden. Wer es eisig kalt haben möchte, kann Eiswürfel mit Minzblättern vorbereiten. Diese ergänzen den den kalten Minztee, machen sich aber auch gut um Wasser zu aromatisieren.



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