Ostern – Signaturen rund ums Fest

Kurz vor dem Osterfest betrachten wir die Signaturen, die uns begegnen. Im Fokus steht eine bekannte Osterpflanze, und der Brauch des Eierfärbens! Doch woher kommt eigentlich das Osterei?

Die Symbolik hinter dem Osterei

Ostern ist ein Fest der Fruchtbarkeit. Nicht nur in den Bäumen steigen die Säfte, auch die Menschen entwickeln wieder mehr Hormone, Frauen koordinieren ihren Zyklus mit dem Mond, und im besten Fall entsteht über die Ostertage die nächste Generation.
Und die Auferstehung?
Die Kirche hat es verstanden ausgerechnet auf den Tag der Ostara das wichtigste Fest ihres Glaubens zu legen. Wenn Jesus von sich sagte, er sei die Liebe, dann passt das doch genau.
Er erinnert uns daran, dass die Liebe nicht nur körperlich zu verstehen ist.
Es gibt drei Stufen nach Paracelsus: Körper, Stoffwechsel und außerdem die Psyche.
Die Wissenschaft hat sich um den Körper und den Hormonstoffwechsel ausgiebig gekümmert. Unser Geist und die spirituelle Dimension ignorieren wir seit dem Triumph des Materialismus mehr als hartnäckig.
Die Sache mit der Liebe funktioniert aber dauerhaft nur, wenn alle drei Prinzipien zusammenkommen, darum ist die heidnisch-christliche Variante vielleicht die beste Kombination von allen.
Das Osterei hat aber noch ganz andere Dimensionen. Es erinnert uns daran, dass wir mit dem Sonnensystem durch die heilige Geometrie verbunden sind.
Mathematisch verstecken sich hier die Zahlen 3,4 und 7.
 4×3 = 12 (Zahl der Sternzeichen, früher auch Masseinheit, wichtige homöopathische Potenz, etc…)
4+3 = 7 (Anzahl der für die Alchemie relevanten Himmelskörper, Wochentage, Kristallformen und Biotypen)
Das Osterei ist also ein Symbol der Fruchtbarkeit zum Osterfest Ostara. Aus dem Ei kann neues Leben entstehen. In diesem Symbol ist auch eine tieferliegende Wahrheit verborgen, die uns daran erinnert, wie unsere Welt aufgebaut ist und funktioniert. Und das ist nicht „nur“ die Ebene, auf der wir beobachten können wie ein Küken aus dem Ei schlüpft und seine neue Welt betritt.

Ostereier natürlich färben – wie früher

Viele Familien halten an der Tradition des Eierfärbens fest. Heute gibt es viele verschiedene Arten und Methoden des Eierfärbens, doch ganz ursprüngliche Hausmittel bringen gute und natürlich aussehende Ergebnisse.

Das rote Ei – Mars – kann wunderbar mit Rote Beete gelingen! Mit Rotkohl und der Unterstützung von Essig gelingen Farben von Blau bis Violett. Ideal für das Jupiterei, wobei das auch mit Curcuma Gelb gefärbt werden kann, wie auch das Sonnenei, oder ein blaues Venusei. Mit einigen Tricks bekommt man für Venus auch ein Rosa oder Pink hin. Das Eierfärben ist eine wunderbare Methode, um Kindern die Signaturenwelt näher zu bringen.

In welcher Frabe wollen sie ihr Ei färben, und was löst sie in ihnen aus? Ist es die Kraftfarbe des eigenen Biotyps oder eine Farbe die sie ausgleicht und beruhigt, vielleicht als Gegenpol ergänzt? Für wen aus der Familie möchten sie Eier färben und welche Farbe erhält der Beschenkte? Das Eierfärben bietet eine wunderbare Gelegenheit über Farben und ihre Wirkung zu sprechen, und etwas über das natürliche Gefühl der Kinder zu sich selber und zu den Familienmitgliedern zu erfahren. Welche Signaturen nehmen die Kinder wahr?

Ostereier im Merkurjahr orange färben

Zum Osterfest im Merkurjahr gehören natürlich viele bunte Eier! Um die Merkurfarbe Orange zu erzeugen, gibt es einige natürliche Möglichkeiten: Karotten oder Karottenschalen auskochen, und die Eier in ihrem Sud einfärben, oder das gleiche Spiel mit den Schalen gelber Zwiebeln machen. Für einen kräftigeren orange-roten Ton eignet sich Paprikapulver, das im Wasser gekocht wird. Ein guter Tipp für einen hellen Orangeton ist Rooibis Tee. Bei allen Hausmitteln zählt zusätzlich die Einwirkdauer und die Verwendung von Essig. Essig kann manche Farben beeinflussen, oder erst hervorbringen. Beim Rotkohl entscheidet er über Blau oder Violett. Außerdem unterstützt er die Haftung der Farbe an der Schale.

Die Osterglocke

Die Narzissen sind die wundervollen, Frohsinn ausstrahlenden Blumen, die im Frühling überall auftauchen und mit ihrem bildlichen Glockengeläut zum Osterfest rufen. Gelb- und Orangetöne, leuchtende Farben und offene Blütenformen, lösen in uns Freude und gute Laune aus. Passend zum Fest der Auferstehung und der Fruchtbarkeit.

Die Osterglocken Narcissus pseudonarcissus  haben zudem eine interessante Bedeutung. Die Osterblume erinnert uns an Narzissus, der junge
Mann aus der griechischen Sage, der sich für unwiderstehlich hielt und über seine
Verehrerinnen lachte, bis er sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte und darüber
natürlich sehr unglücklich wurde.

Ihm war prophezeit worden, dass ihm das Lachen
vergehen werde, wenn er sich einmal selbst erkennen würde.
Das wäre dann eine fette Warnung, die auch nach Ostern noch gültig ist.
Die Schönheit der Blume lässt niemanden kalt und erinnert uns daran was die Natur
alles herrliches hervorbringt. Es muss ja nicht alles essbar sein, das Auge will auch
gefüttert werden.

Die Signatur der Narzisse

Sicherlich ist es nicht ganz einfach zu erraten welche Signatur diese wunderbare gelb
blühende Pflanze hat.
Die Farbe lässt an Sonne denken, aber wir wissen auch, dass es weiße und
orangefarbene Arten gibt, oder Kombinationen aus zwei Farben.

Als Einkeimblättrige Pflanze könnte man an Mond denken, zumal sich in den Zwiebeln auch Gifte befinden,
aber dann stehen wir vor der Tatsache, dass die Blüten dreizählig sind.
Wir haben ein Perigon mit 6 Petalen, wobei die Staubfäden zu einer Nebenkrone
zusammen gewachsen sind.

Im Signaturenquiz auf Social Media @signaturleben waren alle möglichen Signaturen in den Antworten, von Sonne und Jupiter wegen der gelben Farbe, über Venus wegen dem Bezug zu Narzissus aus der Mythologie und der auffälligen Blüte, Merkur wegen dem eigenen Gefühl, zu Saturn wegen der Giftigkeit. Ein spannendes Quiz, nicht leicht zu beantworten mit großer Beteiligung und vielen bunten Antworten, über die wir uns sehr freuen!

Und ja, die richtige Antwort war dabei!

Für alle, die bisher mitgeraten haben: Die Narzisse zeigt wie viele Pflanzen Aspekte mehrerer Signaturen, wird aber dem Merkur zugeordnet.
Ursprünglich stammt die Pflanze von der iberischen Halbinsel, wo sich hier auf der
biologischen Station noch viele alte, sehr kleine Arten befinden.

Eine Merkurblume zum Osterfest im Merkurjahr also! Wie immer lohnt es sich die Natur zu beobachten, um festzustellen, wie sich die Pflanzenwelt im Merkurjahr verhält. Wie sehen die Narzissen in diesem Jahr aus, vor allem, wo kommen die wilden Arten durch?

Hier geht´s zum Kombiangebot: Die Alchemie der Liebe als Buch zusammen mit den Signaturenkarten. https://heptomania.de/buecher.html#!/Alchemie-der-Liebe-und-Signaturenkarten/p/525875003

Wir wünschen Euch allen ein schönes, buntes Osterfest!

 

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