
Der 20. Mai ist auch bekannt als der „Weltbienentag“. Das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Insekten ist in den letzten Jahren geschärft worden. Die Biene wird dabei häufig als Stellvertreterin für die Gesamtheit der „nützlichen“ Insekten angeführt. Sie gilt als fleißig, harmlos, schützenswert und hoch spannend. Doch vielleicht ist ihre repräsentative Funktion auch darauf zurückzuführen: Sie ist ein Insekt mit Signatur Sonne!
Sonne – Was bedeutet diese Signatur?
Die Sonne ist eine der sieben Signaturen in der Signaturenlehre von Paracelsus. Wer mit der Sonne als Geburtsherrscher geboren wird, ist vom Biotyp 1. Unter dem Sonnenwesen können sich die meisten Menschen, auch als absolute Laien, besonders gut etwas vorstellen, im Gegensatz z.B. zur Jupiter-, Saturn-, oder Merkursignatur. Nicht alle Signaturen sind uns intuitiv gleichartig zugänglich. Manche Qualitäten begegnen uns nicht ganz so offensichtlich wie andere, und unsere Sinne müssen erst wieder für diesen Zugang geschärft werden. Diese Sinnesschärfung kann über die Beobachtung der Natur, und Einweihung in die Gesetzmäßigkeiten der Signaturenlehre erreicht werden, und ist ein zentrales Anliegen der Paracelsus Akademie. Immerhin handelt es sich bei den Lehren von Paracelsus um Geheimwissen, das in unserer aktuellen Zeit nur wenigen Menschen bekannt ist.
Die Sonne ist mit ihrer Helligkeit und Wärme in unserem bewussten Leben stark präsent. Sie ist nicht zu übersehen, und jeder weiß, dass sie für jedes Lebewesen lebensnotwendig ist. Deshalb steht die Sonne traditionell für Lebenskraft und Energie. Sie steht für das Bewusste, das Sichtbare, für Auge und Herz. Das in der Alchemie so wertvolle und besondere Edelmetall Gold gehört natürlich zur Sonne. Denn es ist die Signatur der Herrscher, des Königs mit der goldenen Krone. Und hier schlagen wir den Bogen zur Bienenkönigin.

Die Bienenkönigin und ihr Volk
Bienen produzieren den goldenen Honig, der viele Liebhaber hat. Sie sind die gelblich-braunen Wesen, die nur selten stechen, vor allem dann, wenn sie sich in Lebensgefahr wähnen oder befinden. Als Insekt mit Sonnensignatur eignen sie sich hervorragend für das Rampenlicht. Vorträge und Workshops, besonders auch für Kinder, lassen sich anschaulich gestalten durch Wabenstrukturen, Imkerrequisiten und Darstellungen und Erklärungen zu ihrer Organisation im Staat. Das Interesse für Wildbienen, Honigbienen und Imkerei ist die letzten Jahre in der Bevölkerung angeklungen. Doch das Bewusstsein für die Biene (und andere Insekten) ist noch lange nicht in alle Ebenen gelangt.

Der Spruch von Einstein über die Bienen ist berühmt. Die Menschen sterben, wenn es keine Bienen mehr gibt. Das ist logisch und einsichtlich, schließlich werden die meisten Futterpflanzen von Bienen bestäubt, und wenn wir nicht mit dem Pinsel von morgens bis abends damit beschäftigt sein wollen, dann sollten wir den Bienen nicht nur dankbar sein, sondern auch alles dafür tun, dass es ihnen gut geht.

Leider handeln die Verantwortlichen für Agrarindustrie so, als rechneten sie damit, dass wir demnächst Bestäubungsroboter verwenden, denn von Pflege der Bienen kann keine Rede sein.
Das Gift, das überall so reichlich versprüht wird, bringt nicht nur Schädlinge um, sondern die Bienen gleichermaßen.
Insekten sind aber Tiere mit einem Stoffwechsel, der unserem recht ähnlich ist. Sogar die Neurotransmitter sind die gleichen. Wie kann also irgendjemand glauben, dass das was die Bienen tötet für uns gesund ist?
Die Schädlinge sind ein Problem, aber der Weg mit ihnen umzugehen wird immer mehr zur Sackgasse.
Immerhin gibt es die Gegenströmungen: Immer mehr Menschen bauen Insektenhotels, säen bunte Blumen, damit die Bienen ganzjährig Nahrung haben und stellen Wasserquellen zur Verfügung.
Über Bienen gibt es unendlich viele Studien, von ihrem Sozialleben bis zu ihren Kommunikationstänzen.
Da bei uns in den Felsspalten und alten Weinfässern – die wir aus diesem Grund aufgestellt haben – einige Wildbienenschwärme leben, haben wir auch schon viele persönliche Erfahrungen mit diesen phantastischen Insekten machen können.
Wusstet ihr zum Beispiel, dass das Summen der Bienen je nach Stimmung andere Tonlagen entwickelt? Man kann hören, wenn sie zufrieden sind, und auch wenn sie sich ärgern oder aufgeregt sind. So etwas zu interpretieren kann wichtig sein, schließlich wollen wir ja nicht den ganzen Tag in Schutzkleidung herumlaufen.
Schon gewusst?
Bienen reagieren stark auf Mondphasen. So lieben sie z.B. wenn er in Krebs oder Skorpion steht.
Ich habe unseren Bienen einen Brunnen zur Verfügung gestellt, den sie sich mit den Katzen und Hunden als Wasserquelle teilen müssen. Der steht recht nah am Haus, weswegen sie sich nicht durch uns Menschen gestört fühlen dürfen, wir aber auch nicht gestochen werden wollen.
Tatsächlich hat es auch mit den zahlreichen Gästen noch nie einen Unfall gegeben.

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