Eine beliebte Winterpflanze in Parks und Gärten beginnt bereits im Winter mit ihrer Blüte: Der Wollige Schneeball Viburnum lantana. Genau wie auch der Schneeball Viburnum opulus hat er Mondsignatur. Beide Arten haben die gleichen Inhaltsstoffe, auf die wir im heutigen Artikel einen Blick werfen. Vorab sei gesagt, dass die leicht giftigen Pflanzen nicht für eine Anwendung von Laien empfohlen sind.
Wer sich noch nicht für das Momedica Summit angemeldet hat, kann das hier nachholen und sich informieren: LINK
Der Wollige Schneeball im Überblick

Im Winter sieht man ja bekanntlich nicht viele Pflanzen, die schon blühen.
Aber eine erfreut uns fast immer mit weißlich rosafarbenen und kugelförmigen Blüten. Passend zur Kugelform heißt dieser schöne Strauch Wolliger Schneeball.
Wie es sich nun für eine weißblühende Pflanze gehört, handelt es sich um eine Mondsignatur.
Zusammen mit der Signatur wissen wir dann auch sofort wozu er gut ist. Mondpflanzen haben meistens gynäkologsiche Anwendungen. Der hormonähnliche Inhaltsstoff Beta-Amyrin erhöht die Fruchtbarkeit, wirkt krampflösend bei Menstruationsbeschwerden, und hilft auch bei den winterlichen Unterkühlungen des Unterleibs.
Bei dem Wort Mond oder Luna denken wir natürlich zuerst an die Frauen, wir sollten aber nicht vergessen, dass die Männer auch Mondorgane haben, deren Funktionieren in unserer Zivilisation keineswegs mehr selbstverständlich ist, zumal viele Männer sich insofern falsch ernähren, indem sie viel zu viele Nahrungsmittel mit weiblichen Hormonen zu sich nehmen. Der Wollige Schneeball ist also auch ein Mittel bei Prostataleiden.
Die wirksamste Präsentation dieser Pflanze ist das Gemmomazerat, schon darum weil die Knospen das volle biochemische Potenzial enthalten und vor allem Wachstum und Regeneration fördern.
Scheebälle wachsen gerne als große Sträucher in Vorgärten und Parks. Wenn noch alles kahl ist, geben sie uns schon die Hoffnung auf den Frühling.
Der Gewöhnliche Schneeball
Viburnum opulus blüht etwas später im Frühling, hat weiße Kugeln aus zahlreichen Blüten und dunkelgrüne Blätter.
Beide Arten haben die gleichen Inhaltsstoffe. Lantanae hat rundere Blüten, die von opulus sind etwas schirmartiger, flacher.
Die Inhaltsstoffe:
Carotinoide, Vit C, Vit K
Tannine, Pektine
Phytosterole
Glycosid Viburnin
Anwendung des Schneeballs

Beeren und Rinden sind leicht giftig und das macht sie nicht so geeignet für den Gebrauch von Laien.
Die äußere Anwendung als Sud, den man dann als Wickel oder mit Gaze auftupft, sind sicher. Die innere Anwendung sollte in jedem Fall eine Tinktur sein, am besten auf D4 verdünnt. Spagyrischer Schneeball oder homöopathisch D6 reguliert den Hormonhaushalt, was seine eigentliche Aufgabe als Mondpflanze ist.
Die Wirkung der Rinde als Dekokt oder Tinktur ist krampflösend, sedativ, hormonregulierend für die Menopause und gegen starke Blutungen. Muskulatur und Nerven werden entspannt. Bei den roten Früchten muss man besonders vorsichtig sein, denn sind schwach giftig und für manche auch allergen. Äußerlich wirkt der rote Saft gegen Akne und Sommersprossen sowie Hautflecken. Er kann auch als Nasenspülung verwendet werden und hift bei verstopfter Nase und Entzündungen. Als Tee wirkt er blutverdünnend und gegen Viren.
Ein Dekokt aus Blüten wirkt gegen Furunkel, Ekzeme, Geschwüre und Dermatitis. Auch aus den Samen kann ein Dekokt hergestellt werden, das als Tonikum für die Verdauung verwendet weden kann.
Wenn wir die Natur beobachten, können wir in allem die 7 Signaturen erkennen.
Bist Du offen für diese Beobachtungen?
Dann kannst Du von ihnen lernen.
Welche Themen interessieren Dich? Schreib uns gerne Dein Feedback!