Ausbildung als zertifizierter Banerji-Therapeut
Die Ausbildung zum zertifizierten Banerji-Therapeuten ist eine Zusatzausbildung zur Begleitung von Patienten mit chronischen Leiden und/oder Krebserkrankungen.
Die Familie Banerji hat innerhalb von vier Generationen eine Methode entwickelt, die als Banerji-Protokolle bekannt wurde. Durch die gut dokumentierte Fülle an Fallzahlen konnten erstmals Statistiken für eine gezielte Anwendung homöopathischer Mittel erstellt und publiziert werden. Beim Vergleich mit der Paracelsusmedizin zeigte sich, dass die Banerji-Protokolle ebenso auf der Signaturenlehre basieren und somit zur traditionell europäischen Medizin gehören.
Ganz gleich ob Patienten eine Kombination aus Schulmedizin und Naturheilkunde wünschen, eine Nachbehandlung suchen oder ausschließlich auf natürliche Methoden vertrauen möchten — Dr. Banerji hatte für alle Fälle eine Antwort und ist mit seinen Protokollen weltweit bekannt. Dr. Corty ist in Europa Banerjis designierter Nachfolger, damit diese bahnbrechende Heilmethode auch hier erhalten bleibt.
Noch unsicher? Kein Problem.
Unser Einführungsseminar gibt dir einen ersten Einblick – ganz ohne Verpflichtung. Danach kannst du jederzeit in die vollständige Ausbildung wechseln.
Was vermittelt die Ausbildung?
Die Ausbildung verbindet theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung am Patienten und vermittelt ein erweitertes Verständnis für die Therapie von chronischen, scheinbar aussichtslosen und austherapierten Fällen — einschließlich Patienten, die schulmedizinische Behandlungen nicht vertragen haben oder ablehnen. Eine Vorausbildung in klassischer Homöopathie ist nicht erforderlich.
Die Teilnehmenden lernen:
- Protokolle für die komplette innere Medizin und alle heute bekannten Krebsarten kennen,
- Protokolle auf den jeweiligen Biotyp des Patienten anzupassen,
- den Biotyp und den Modus der Erkrankung einzuschätzen,
- Protokolle mit Entgiftung, Nahrungsergänzung und Schmerztherapie zu ergänzen,
- Protokolle mit Psychologie und Biodekodierung zu ergänzen,
- biotypgerechte Wellnessprogramme einzubeziehen,
- flankierende Massnahmen hinzuzufügen und Verlaufskontrollen zu erstellen,
- sowie Rezeptierungen und ganzheitliche Therapiepläne zu erstellen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf traditionellen naturheilkundlichen Verfahren wie paracelsischer Homöopathie, Nahrungsergänzung, Psychologie, Mykotherapie sowie energetischen Therapiemethoden. Die Ausbildung beinhaltet zudem gemeinsame Sprechstunden zur Erarbeitung von Therapieplänen anhand konkreter Fallvorstellungen.
Für wen ist die Ausbildung geeignet?
Die Ausbildung richtet sich an:
- Heilpraktiker:innen,
- naturheilkundlich interessierte Ärzt:innen und Apotheker:innen,
- sowie Fachpersonen aus dem Bereich Gesundheit und Prävention.
Ausbildungsplan
Der Abschluss der folgenden 14 Kurse führt zur Bezeichnung „Zertifizierter Banerji-Therapeut“.
Dauer
Die Grundausbildung dauert zwischen 1 und 1,5 Jahren, je nach Tempo, in dem die Kurse gebucht werden. Die Reihenfolge der Kurse ist flexibel — die einzelnen Module können wie Bausteine individuell zusammengestellt werden. Es gibt daher keinen festgelegten Anfangs- oder Endzeitpunkt. Die Kurse können als Paket oder einzeln gebucht werden.
Kursprogramm
Die Ausbildung umfasst 10 Banerji-Module (BT), 3 Paracelsus-Module (PM) und 1 Methodik-Modul (MF):
| Modul | Fach | Format |
|---|---|---|
| BT 01 | Einführung in die Banerji-Protokolle® | Theorie |
| PM 02 | Bestimmung des Geburtsherrschers | Theorie |
| BT 02 | Heilen mit homöopathischen Mitteln (Homöopathie I) | Theorie |
| BT 03 | Banerji und Krebs | Theorie |
| BT 04 | Prasantas Lieblinge | Theorie |
| BT 05 | Psycho-Onkologie | Theorie |
| PM 14 | Labormedizin | Theorie |
| MF 11 | Angst | Theorie |
| PM 16 | Rezeptieren und Therapieplan erstellen | Theorie |
| BT 06 | Banerji-Protokolle® II und Signaturen (Homöopathie II) | Theorie |
| BT 07 | Nosoden und Miasmen | Theorie |
| BT 08 | Neurologie | Theorie |
| BT 09 | Kinder und Jugendliche | Theorie |
| BT 10 | Infektionen | Theorie |
Rezertifizierung
Die Rezertifizierung erfolgt alle 2 Jahre und erfordert:
- Teilnahme an mindestens 3 Sprechstunden im Jahr
- Teilnahme an einem neuen Kurs oder Wiederholung
Die Rezertifizierung erfolgt in Anlehnung an etablierte Modelle der kontinuierlichen beruflichen Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen, wie sie insbesondere im Schweizer System (z. B. EMR und vergleichbare Qualitäts- und Registrierungsverfahren) angewendet werden. Ziel ist die Sicherstellung einer laufenden fachlichen Aktualisierung, praktischen Kompetenz und Qualitätssicherung in der therapeutischen Tätigkeit.
